SchöpferSpiritualität
Bisher habe ich
Und ich glaube, deutlich herausgearbeitet zu haben, dass Sie, wann immer Sie in Aktion ist, die große Wandlerin, die alchemistisch Wirkende und damit erst die Schöpferin von immer neuer Wirklichkeit ist!!
Als solche ist Sie auch schon immer verehrt worden: als die große keltische Dreifachgöttin Bridget, die keltischen und germanischen drei Matronen (besonders im Rheinland und der Eifel noch erhalten), im Kult der „drei Jungfrauen“.1
Der neue „Archetyp des Wandel-Weges“ im Paradigma der
GöttinS FeuerWirbel, also Ihr Wirken in Eros, Liebe und Zeugungskraft, ist für mich wie das Zusammenspiel der Musik (auch beim Ballett), ihres Rhythmus, ihres Beats, ihres Feuers mit dem Wirbeln der Tanzenden, auch im Flamenco, im Tango etc. Steht für mich als Metapher für den Prozess Tanz als solchen, für das „Panta rhei“, dieses „Alles fließt“ des Heraklit2! Und es steht vor allem in der Tiefe unserer Seele für das, was sich im Dazwischen – zwischen Yin und Yang „abspielen“ muss, damit ihr Zusammenspiel als diese frucht-bringende schöpferische Interaktion von männlichen und weiblichen Kräften überhaupt in Gang kommt.
Anders ausgedrückt:
Es braucht zum kosmischen Tanz
*das Weibliche Prinzip Yin-
*das Männliche Prinzip Yang-
*zwischen Ihnen das Yin-Yangen (Tao = der Weg/Prozess) von Eros dem „Anturner“ und „Weg-Beschleuniger“, der GöttinS Liebe und Gottes-Zeugungskraft erweckt, damit sie beide Lust haben, sich auf die Tanzfläche oder die Bühne des Lebens zu begeben und „entflammt“ zusammen zu GöttinS feuriger Musik zu tanzen.
Also braucht es:
Und dieses „Schöpfer-Dreieck“ gilt auf jeder Ebene der inneren Wandlung, aber ebenso für jede echte Wachstumsbeziehung – also für den schöpferischen Yin-Yang-Tanz mit Ähnlich/Anderen „Tanzpartnern“ in der Welt, zum Beispiel zum gemeinsamen Erschaffen einer neuen Wirklichkeit und wechselseitigen Sichbefruchten bezogen auf die Seelenentfaltung!
Um nun
Im Weiteren und dann in den folgenden Texten im Blog wird es um alles „um diesen Tanz herum“ gehen, damit wir im Zusammenwirken zu lust- und freudvollen eroagapösen
Jetzt aber möchte ich gegen Ende noch einmal eines betonen und damit auch den Kreis zu „Beginn“ und „Grundlegendes“ auf dieser Website schließen:
Ich habe ja hier keinen „akademischen“, schon gar keinen historischen, religionsphilosophischen Text anfertigen wollen, sondern versucht, einen letztlich „psychotherapeutischen“, wenn man so will: ganzheitlich-leiblich-seelischen heilerischen Weg zu zeichnen. Also getreu der Übersetzung von „Psycho-Logik“ in „Seelen-Kunde“. Und „Psycho-Therapie“ in „Seelen-Heilung“. Und zwar in einem umfänglichen, die ganze Person in ihrer Einheit von Körper, Geist und Seele, also in ihrer leiblichen Personalität, berücksichtigenden Weise.
Aus diesem Grunde war es unerlässlich, besonders der Ganzheit unserer Leiblichkeit wie auch den entscheidenden seelischen Prozessen in uns viel Erklärungsraum zu geben.
Ausgehend von der sowohl gesellschaftlichen als auch im engeren Kreise der therapeutisch orientierten Fachwelt schon lange erkannten, problematischen Situation der Frauen, ihrer Unterdrückungen, Leiden, vielen daraus resultierenden Krankheiten und so weiter, widme ich mich voll umfänglich den Fragen, womit das zusammenhängt und wie es zu heilen ist.
Natürlich sind bei diesem Prozess Männer nicht unbeteiligt und werden auch sie enorme Wandlungen durchmachen müssen, sei es in der Begleitung dieser Erneuerungsprozesse bei ihren Partnerinnen oder generell in der Gesellschaft, sei es im eigenen Wunsch, für sich selbst überbordende Männlichkeitsstrukturen abzubauen und ihre weiblichen Anteile zu beleben.
Mit der Hoffnung auf ein Gelingen dieses Prozesses verbinde ich dreierlei entscheidende Wandlungen:
Einmal einen Paradigmenwechsel vom überwiegend heute noch weltweit herrschenden – und für große Teile dieser Misere verantwortlichen historisch gewachsenen Patriarchat hin zu einer mindestens partnerschaftlichen, unterdrückungsfreien und heilen-liebevollen Welt.
Zum anderen die Bekehrung der immer noch machtvollen, aber eigentlich schon längst entlarvten und auf offensichtlichen Fehlkonstruktionen fußenden vorherrschenden Religionen sowohl zu den Tatsächlichkeiten als auch zum öffentlich bekundeten Verzicht auf ihre längst veralteten patriarchalen Glaubens- und Machtstrukturen.
Und drittens und als Hauptziel geht es mir darum, das Selbstbild, das Selbstwertgefühl, das Selbstbewusstsein und das Selbstvertrauen von allen Frauen jetzt und in Zukunft zu stärken. Und sich in einem ersten Schritt nicht mehr zurückzuhalten, am Entstehen dieser Paradigmenwechsel mitzuarbeiten. Und dadurch, also im Verlaufe dieses wohl noch lange dauernden Prozesses, immer stärker zu werden, immer mehr ihre Würde wiederzugewinnen und so nach und nach durch zunehmende Kräfteverschiebung endlich alle drei Ziele zu erreichen.
Nun sind, wie gesagt, diese Ziele natürlich nicht nur persönlicher, sondern insgesamt gesellschaftlicher Art. Und es mag befremdlich wirken, wenn ich im Verlaufe meiner Darlegungen und auch bis zum Schluss vielfach geradezu mysteriös anmutende, oft eher poetisierende Bilder, Ausdrücke, Wortfindungen verwende, ja insgesamt anscheinend spekulative Konstruktionen vor allem über Seelisches und Transzendentes in den Raum stelle.
Dazu hatte ich bereits zu Beginn etwas gesagt, möchte aber noch einmal klar machen, dass ich mich hier weitgehend auf einem Terrain (Seele/Göttlichkeit und Liebe) bewege, in dem sowohl die Redeweisen als auch die Sprach- und Glaubensbilder schon sein Jahrtausenden festgelegt sind. Und Neuinterpretationen, neues Erleben, ja neue Inspirationen, wie sie mir zuteilgeworden sind, auch immer wieder ein neues Narrativ, besonders ein jeweils neues „Wording“ brauchen. Oder es sich um Sicht-, Denk- und Darstellungsweisen handelt, die hinter allen patriarchalen Verformungen schon vor Urzeiten bekannt waren und deren Sprech- und Darstellungsweisen aufgrund des damaligen anderen Inhaltes oftmals einen heute befremdlich anmutenden Klang haben.
Ich bitte also, diesen für mich einleuchtenden Weg mit mir bis zum Ende zu gehen.
Es wird dann, gemäß des angekündigten Werkstattprozesses, im Blog schon noch viele Möglichkeiten geben, über dieses und jenes zu diskutieren.
Vorerst komme ich auf den FeuerWirbel zurück, diesen in uns „unterirdisch“ fließenden dreieinigen Liebes-Fluss! Er ist der Fluss des ewigen Wandels, er „verkörpert“ die
Es ist eben immer wieder diese innere Feinspürigkeit unserer „Animaseite“, die uns jedes
Um es im Weiterschreiten sowohl dieses Wandlungsweges als auch des Textes noch einmal anders auszudrücken: Ob wir uns selbst in einem
Wie das nun auch immer jeweils sein mag, eines ist sicher: Ständig empfangen wir bedingungslose Liebe, schöpferische Wandlungskraft (FeuerWirbel) und weise Führung aus dem Unbewussten, Jenseitigen. Und können so mehr und mehr und nach und nach lernen, als schöpferische Wesen aus der
Anmerkungen
1 Sophie Lange: Wo Göttinnen das Land beschützen, Bad Münstereifel 1995, Jennie Appel, Dirk Grosser: Brigid, Bielefeld 2023, Erni Kutter: Der Kult der drei Jungfrauen – Eine Kraftquelle weiblicher Spiritualität neu entdeckt, Norderstedt 2003
2 Das „Panta rhei“ fasst die philosophischen Gedanken von Heraklit zusammen, taucht aber wörtlich erst beim Neuplatoniker Simplikios auf.
