SchöpferSpiritualität

Das Finale, der Clou des Ganzen:
die SchöpferSpiritualität als Tanz von Yin und Yang. Das große Mysterium des Weiblichen: die ewige Wandlung allen Seins

Das Tao erzeugt das Eine,
das Eine erzeugt die Zwei,
die Zwei erzeugt die Drei,
die Drei erzeugt die abertausend Dinge.
Tao-Te-King

Licht-Tanz

Das Finale, auf das alles Bisherige hinausläuft, ist, zu erkennen, dass das größte Göttin-Mysterium, nämlich „das Prinzip des Schöpferischen“, als das Mysterium der Wandlung, verbunden mit der Vision von Selbstverwirklichung, Seelenverwirklichung, GöttinVerwirklichung wie ein geradezu alchemistischer „Schmelzofen-Transformations-prozess“ wirkt. Sich hier also beides vereint: dass wir uns transformieren, indem wir Sie inkarnieren und in Erschaffenem, in Kunst- und anderen Werken evident und wirksam werden lassen! Und demgemäß ist es Sinn und Zweck meiner weiteren Texte, schließlich diese SchöpferSpiritualität als alchemistisch-transformativ-schöpferischen Liebesweg darzustellen!

Dazu möchte ich noch einmal die Hauptstationen des von mir aufgezeigten inneren Weges zu uns selbst als Wege zur Göttin rekapitulieren, und zwar jetzt, wie bei dem unter „Grundlegendes“ angesprochenen Wanderweg, unter hauptsächlicher Verwendung des Yin-Yang-„Logos“ als eine Art Hinweis dafür, dass wir auf dem „rechten Weg“ sind.

Zu Beginn, also beim Einstieg in diesen ganzen Prozess, mag als angepeilte Zielvision das „große Zeichen“ stehen, wie ich es bereits dargestellt habe:

In diesem vor allem im taoistischen Kontext zentral verwendeten Yin-Yang Zeichen wird die Vereinigung aller gegenpoligen Aspekte, natürlich auch die der weiblichen und männlichen Aspekte am schönsten und klarsten grafisch dargestellt, sogar – wenn man es als Tao-Yin-Yang-Zeichen (der Außenkreis steht für das Tao) sieht – bis ins Kosmische erweitert, indem es in der Tat „Göttin“ als universelle Ganzheit meint. (Genaueres aus dem taoistischen Kontext im Blog).

Wenn ich nun davon ausgehe, dass zwar alles je Geschaffene und Geschaffenwerdende, metaphorisch gesprochen, zu Ihr in einer Art „Kindverhältnis“ steht, so gilt das (solange keine anderen Kenntnisse vorliegen) am meisten für uns Menschen. Und wir kommen dabei in der Regel als Mädchen oder Junge zur Welt, also äußerlich als Yin (weiblich) oder Yang (männlich). Biologisch wandeln wir uns jedoch zum Alter hin, hormonell bedingt, wieder tendenziell in Richtung des anderen Geschlechts. (Wobei die meisten Männer ignorieren, dass sie als Träger von Brustwarzen körperlich schon immer etwas Weibliches – eigentlich Unnützes – an sich haben.) Diese Brustansätze bilden sich bei vielen Männern tatsächlich zu einer Art Busen ohne Milchdrüsen aus, bei manchen Frauen verstärkt sich durch Anstieg des männlichen Hormons Testosteron etwa der Bartwuchs.

Da ich nun C. G. Jung und anderen folgend in unserer psycho-seelischen Innenwelt jene von ihm Animus und Anima genannten, also männlichen und weiblichen Anteile erkenne, konstatiere ich, dass auch hier eine entsprechende Gewichtsverschiebung geschehen kann!

Und ich betone: Kann! Denn es ist zwar so, dass diese archetypisch vorhandenen – und von Göttin herstammenden – Aspekte stets lebenslang mitsprechen, jedoch, und das ist entscheidend: durch unsere männlich-patriarchal dominierte Prägung bei beiden Geschlechtern die Yin-Seite unterentwickelt bleibt. Respektive die Seite des männlichen Yang überstark entwickelt wird. Also hypertrophiert!

Das betrifft gesellschaftlich die Dominanz der Männer und des Patriarchates bei gleichzeitiger mehr oder weniger ausgeprägter Unterdrückung und Missachtung (sowie gewohnheitsmäßiger, dadurch bedingter Selbstverachtung) der Frauen.

In der Person selbst haben wir dadurch hauptsächlich die Überbetonung der Rationalitas, des „Geistigen“, bei gleichzeitiger – ich möchte nicht sagen Ver-, aber doch Minderachtung des Emotionalen, Intuitiven, Unbewussten, auch unseres biologischen Naturseins.

Es sind also zumindest für jene Menschen, die sich aufmachen, sich selbst in ihrem wahren Sein zu erkennen, sich in der ihnen bestimmten Weise zu entfalten und entsprechend zu leben, jene Schritte zu vollziehen, die ich dargestellt habe. Und für die jeweils das Leitmotiv des im Chinesischen taijitu genannten YinYang als Wegweiser gilt.

Es ist also nötig, unter Abbau jener Prägungen zu unserer Leibganzheit zu finden, also auf dieser Ebene Yin und Yang zu vereinen und sie miteinander arbeiten („tanzen“) zu lassen.

(Wir sind auf dem richtigen Weg, also erstes )

Diese Leibganzheit ermöglicht es, immer mehr aus unserer bisherigen „Kindschaft“ in männlicher Yang- und weiblicher Yin-Form herauszuwachsen und wesentliche neue Aspekte in uns und außerhalb anzuerkennen. Und, von Archetypen angeturnt und unterstützt, das, was wir werden und tun sollen, handelnd verwirklichen können zu wollen. Zu erkennen, dass das, was Sie und Ihre Schöpferkraft uns mit dem Geschenk unseres Lebens mitgibt, ein natürliches Potenzial dafür ist, diesen vom Taijitu markierten Weg tatsächlich gehen zu können. Und eben die sich jeweils daraus ergebenden Potenziale zu nutzen, soweit es uns im Rahmen des Menschlichen möglich ist! Und zu erkennen. dass das eben überwiegend nur im Zusammenwirken von Männern und Frauen möglich ist, die in ihrem Innersten, seelisch „hermaphroditisch“ geworden, also „ganz bei sich selbst angekommenen“ sind.
(Zweites )

Und die sich auf diese – und nur auf diese Weise bewusst immer mehr der Tatsache nähern, dass wir als Frauen und Männer lebendige, leibhaftige Verkörperungen der elterlichen (in uns selbst der zweigeschlechtlichen, hermaphroditischen!) SchöpferLiebesGöttin sind.
(Weiteres )

Dass wir also in uns selbst Schöpfer-paarig angelegt sind, auf das YinYangen mit dem jeweils anderen Geschlecht ausgerichtet und darauf, eben diesen Schöpfertanz mit der Natur , dem gesamten kosmischen Geschehen und schließlich, in Erreichung mindestens eines Haupt-Zwischen-Zieles, auch als religiöses Sein mit Göttin „innen und außen“ zu tanzen.