Grundlegendes
Ich habe mir gedacht, den Werkstattcharakter als eine Art Wanderung zu verstehen, mit mancherlei Verweilen bei besonderen Ausblicken, auf Ruhebänkchen, beim Abschweifen zum Blumenpflücken oder Pilzesuchen oder einfach mal so ins Gebüsch.
Zwar finde ich schon, dass der gesamte weiblich und seelisch orientierte spirituelle Weg eine gewisse Reihenfolge hat und bestimmte „frühe Stationen“ keineswegs umgangen werden sollten, damit die späteren auf einem festen Boden, also gut geerdet auf einem starken, freien und autonomen Ich aufbauen können. Und erst dadurch ein angstfreies Erweitern ins Unbewusste und in erweiterte Bewusstseinszustände hinein möglich werden.
Dennoch sind wir ja selbst auch „prozesshafte“, auch entdeckungsfreudige Lebewesen; und auch das Leben schickt uns Herausforderungen, Wachstumschancen und Einladungen für Entwicklungen, die nicht immer nach einem für uns Menschen erkennbaren oder gar hierarchischen Plan zu verlaufen scheinen, sondern eben so, wie „es“ gerade will. Also kann ich mir gut vorstellen, mich bisweilen auch von Themen und Textüberschriften anziehen und führen zu lassen, die mich besonders ansprechen, die aber vielleicht nicht unmittelbar etwas mit meiner ganzen Thematik zu tun zu haben scheinen. Es letztlich aber, aus welchen Gründen auch immer, zu tun haben und jedenfalls mein Einlassen auf etwas darstellen.
Außerdem steht jede Leserin und jeder Leser in der Regel an einer anderen Stelle und vor allem auf einem je eigenen Weg und interessiert sich vielleicht demgemäß nur selektiv für einzelne Aspekte meines Angebots.
Daraus hat sich ergeben, dass die Menüpunkte zwar aufeinander aufbauenden Stufen folgen, aber alle Wegstationen durchaus auch von höheren Stufen aus immer wieder begangen werden können und auch sollten.
Dass es also mehr oder weniger immer auch parallel und spiralig sich umeinander drehende, zu „bearbeitende“ Entwicklungsstränge gibt.
Da die einzelnen Texte auch in sich kleine abgeschlossene Ganzheiten darstellen, würde ich für all diejenigen, denen ein kontinuierliches Lesen nicht so liegt, ebenfalls dazu raten, wie ich es selbst für mich tue, sich vom inneren Gefühl oder vielleicht von den Texttiteln, die euch ansprechen, führen zu lassen.
Einige Texte sind für manche durchaus „harte Nüsse“, die erst mal geknackt werden müssen, bevor sich ihr Kern finden und genießen lässt. Als wie hart die Nuss allerdings empfunden wird, wird immer vom Bewusstseins- und Seinszustand und auch der ganz aktuellen Befindlichkeit der Wanderin, des Wanderers abhängen.
Insgesamt möchte ich aber, meinen Erfahrungen gemäß, hervorheben, dass für eine wirklich reife, integrative und lebendige Form der Spiritualität die Entwicklung eines starken, autonomen Ichs unabdingbare Grundlage und Ausgangsort für alle weiteren Schritte ist. Genau das jedoch wird von keiner Religion, von kaum einer spirituellen Tradition, wie auch immer sie sich nennt, bedacht und einbezogen.
Ohne den natürlich oft auch mit intensiver Arbeit verbundenen Gewinn eines solchen autonomen Ichs geschieht es nämlich ganz leicht, dass wir noch Verhaltens-, Denk- und Fühlweisen mit uns herumschleppen, die noch Reste unseres heteronomen Ichs sind und uns früher nicht nur vor dem Verlust der elterlichen Liebe, sondern oft sogar vor Strafen oder auch auf das Jenseits bezogenen Strafandrohungen und Ängsten geschützt haben. Und natürlich kulturell-gesellschaftliche Erfordernisse dafür waren, dass wir nützlich eingegliederte Gesellschaftsmitglieder wurden.
Vor allem dann aber, wenn diese Prägungen spirituell überhöht oder legitimiert wurden, können sie dazu führen, dass wir Not-wendige seelische Entwicklungsschritte „umgehen“, ohne es zu bemerken. Weil wir doch scheinbar einen spirituellen Weg mit besonderer Hingabe und in vorbildhafter Weise mühelos gehen, allerdings eben gerade dabei Ich-Schwächen nicht erkennen, die es letztlich unmöglich machen, uns in unser höchstes göttliches Potenzial hineinzuentwickeln. Nicht nur, weil wir das auf der Basis eines nicht gefestigten Selbstwertgefühls und mangelnder liebevoller Selbstannahme gar nicht für möglich halten können! Sondern auch deshalb, weil sich ein noch schwaches Ich durchaus gerade wegen seiner angelernten, also ihm tief eingeprägten Anpassungsfähigkeit eine solche Entwicklung leicht unbemerkt verbauen kann. Eine solche Anpassung, die sich zum Beispiel in einem besonders starken Einfühlungsvermögen in andere zeigen möchte oder in bedingungsloser Hingabe oder Ein- und Unterordnung bezogen auf eine spirituelle Lehrerin oder einen Lehrer, eine bestimmte spirituelle Richtung oder auch eine herkömmliche Religion, deren Weisungen dann unkritisch übernommen werden, führen nicht selten dazu, den grundsätzlich doch sehr individuellen Weg in die Seele und Tiefe zu verbauen.
Und meine Erfahrungen, ja auch immer wieder mein gegenwärtiges Erleben machen dieses gerade und vor allem in Bezug auf das Wort
Und sie zeigen damit, selbst wenn sie behaupten, „eigentlich“ mit Religion nichts mehr zu tun zu haben, wie tief jene patriarchalen Prägungen gleichwohl in ihnen stecken!
Nicht zuletzt aus diesen Gründen empfinde ich die Punkte „Heilen“ und „LeibSein“ als die wesentlichsten meiner gesamten Homepage. Weil, wie zu zeigen war und ist, erst aus einem solchen autonomen Ich ein echtes Selbst, aus diesem eine Seele mit ihren individuellen Möglichkeiten und Ausformungen und durch sie wiederum erst die erstrebenswerte unverbrüchliche, gefühlte und bewusste Beziehung zum Göttlichen entsteht. Und ich demzufolge in meiner Darstellung erst in den letzten Texten auf den Lebens-, Liebes- und SchöpferWeg und das personale GottGöttinVerwirklichen im Yin-Yang-Tanz zu sprechen komme. Es ist also ratsam, sich Schritt für Schritt, also Punkt für Punkt, dorthin vorzuarbeiten, weil sich nur dann ein wirkliches Verstehen von allem ergeben kann.
Zusammenfassend sind unter anderem die folgenden Einkehrstationen – gemäß einer schon von C. G. Jung so genannten archetypischen Heldenreise, die später zu einer Prozession und dann zu einem schöpferischen Yin-Yang-Tanz wird – grundlegend wichtig:
Der Weg, den ich gefunden habe, besteht hauptsächlich aus folgenden Stationen:
1. Station: Vom heteronomen zum autonomen Ich
Nicht nur, weil die ganze zu beschreibende Entwicklung gestalthaft archetypische Vorbilder hat, eben Helden, sondern auch, weil dieser Begriff als solcher schon Tapferkeit, Mut, Entschlossenheit und andere „heldische“ Tugenden beinhaltet, die auch hier von Anfang an unbedingt nötig sind, spreche ich auch in Bezug auf den hier zu beschreibenden Weg davon, dass er mit seinen Stationen eine Art Heldenreise des noch heteronomen Ichs auf der Suche nach seinem wahren Selbst darstellt.
Dazu muss dieses Ich (also man selbst) erst einmal lernen, sich von alten Konzepten, von einengenden Überzeugungen über sich, über die Rollen, die man in unterschiedlichen Situationen einnimmt, von fremdbestimmten Verhaltensweisen und den Erwartungen anderer zu lösen und auf diese Weise das zu bekommen oder zu werden, was Rolf Koll so einprägsam als autonomes Ich im Unterschied zu jenem geprägten, also überwiegend heteronomen Ich beschrieben hat. Das kann allerdings nicht gelingen, ohne wieder einen Zugang zum eigenen Fühlen zu bekommen! Denn nur das wiederum führt ja in unseren Leib als Gesamtheit, als empfindungsbegabten Emotionalkörper. Und trägt uns damit ein weites Stück hin zu uns selbst, zu einem ersten Beheimatetsein im Leib, der wir ja in der Tat mehr sind als nur Körper, beziehungsweise Soma plus Geist. Und wodurch wir uns wirklich erst als ein echtes Ich auch ganzheitlich fühlen, reagieren und verhalten sowie bewusst und eben autonom auf der Alltags- und Beziehungsebene leben können. Und, was ja besonders zu betonen ist: wir auch dann erst wirklich im Sinne von wahrheitsgegründet über uns selbst, ja den Menschen überhaupt nachdenken und etwas aussagen können!!
Das beschreibt eigentlich schon die 2. Station,
die darin besteht, vom dann zwar autonomen, aber meist doch noch sehr mentalen Ich in den Leib als diese organisch-körperliche, geistige und gefühlsbegabte Ganzheit zu finden, dadurch die Hauptaspekte unseres IchSelbst zu erkennen, in ihren Interaktionen kennenzulernen und tiefer als bisher wahrzunehmen und so ins erlebende Sein zu erwachen.
3. Station: Seelenerwachen, Selbsterwachen
Der nächste wesentliche Schritt unserer Wanderung der Selbstwerdung erweitert den Fühlbereich in die Tiefe der Psyche, hin zur Seele1 und ihrem Zentrum, also dem wahren oder auch wirklichen Selbst. Zu unserem Wesens- und Seinskern. Und hier schließlich hin zur auch in uns lebendig waltenden
Indem ich so mein Sein erlebend und erfahrend tiefer erforsche und erkenne und schließlich bis zu diesem Selbst, zu meiner Quelle reise, kann ich erfahren: Ich bin Seele. Ja ich erkenne dann auch als das Zentrum dieser Seele das, was Jung das (Tiefen-)Selbst nennt, was ich aber, gemäß einer wirklich empfundenen „Erleuchtung“, als
Ja noch mehr: Hier offenbart sich ganz real, dass die
Und dadurch kann sich erst hier in seiner ganzen Dimension als weitere, tiefere Einsicht ins göttlich-holistisch-kosmische Weltbild das Bewusstsein verwirklichen, dass alles – also tatsächlich alles bisher Entstandene und auch alles noch Werdende – Verkörperung im Sinne von Leib des unnennbaren Göttlichen ist. Also der kosmische Leib des von mir wegen ihrer unendlichen Schöpferkraft
Dieses dritte Stadium empfinde ich bereits als eine Art innere spirituell-seelische Handlung, entspricht doch dieser Weg quasi schon einem Prozessionsweg (lateinisch procedere: vorwärtsschreiten, fortschreiten) innerhalb des Leibes zur Quelle, zur
Diese Fühl-Beziehung ist gerade auch hier besonders wichtig, ebenso zu allem Sein außerhalb meiner selbst und Wechselwirkungen ganz neuer Art zu erfahren, mich für diese zu öffnen und mich liebend darauf einzustellen.
Damit bin ich bereits bei einer weiteren, der 4. Station
dieses Weges, angelangt, ohne die oft die Begegnung mit der eigenen inneren Quelle wieder zu versiegen oder in Vergessenheit zu geraten droht. Es geht dabei nun allerdings nicht mehr um den Prozess des Auffindens und Entfaltens meines inneren göttlichen SeelenSelbst, sondern darum, zweierlei zu erkennen: zum einen, dass dieser Weg zur
Ich drücke das gerne im Bild sich ausbreitender Wellen aus. Möchte aber betonen, dass es noch um etwas anderes geht als nur eine Art Wirkenlassen der seelischen Schwingungen nach außen.
Es ist nämlich so, dass das bewusste Inkarnieren von
Es ist ja nicht so, dass Göttlichkeitserfahrungen, Erleuchtungserlebnisse, ja sogar solche Erkenntnisse über die inneren Wege, wie ich sie hier darstelle, nicht nur von mir gemacht worden sind und werden. Und es ist ja wohl so, dass daraus im Grunde alle heutigen Kulte und Religionen erwachsen sind.
Gleichzeitig erkennen wir, dass sie überwiegend zutiefst patriarchal, nach Macht strebend, sogar kriegerisch, jedenfalls regulierend dogmatisch und nicht unbedingt Inbegriffe von Liebe, Offenheit, auch Wandlungsbereitschaft sind.
Mit einem Wort: Sie sind nicht weiblich genug!!!! Und da die gerade von mir genannten, ich möchte fast sagen: notwendigen Schritte bisher in keiner Religion oder spirituellen Tradition in ihrer enormen Bedeutung ausreichend dargestellt werden, falls sie überhaupt vorkommen, führe ich das auf eben jenen Rückzug von
Für mich machen gerade die zwei zuletzt genannten Stationen das spezifisch Weibliche des von mir Gefundenen aus und bieten dadurch den fundamentalen Unterschied zu patriarchalen theologisch-spirituellen Systemen und „Tugenden“.
Ich möchte immer wieder belegen, dass es gerade dieses göttlich-menschliche Zusammenschwingen und -wirken, das Miteinandertanzen von weiblichen und männlichen Kräften braucht, weil die
Ich betone daher noch einmal meine Überzeugung, dass man einen wirklich fortschreitenden, sich immer mehr entfaltenden Seelenverwirklichungsweg als lebendigen, schöpferischen Weg nie und nimmer allein in einem Kämmerlein oder einer Höhle oder auf dem Meditationskissen sitzend erreichen kann. (Was übrigens schon Hegel im Rahmen seiner Religionsphilosophie erkannt hatte, dass nämlich der Mensch nur durch den Menschen zur voll entfalteten Person wird – und sich GOTT nur im Menschen durch das Miteinander mit anderen Menschen erfüllt.) Und ebenso kann sich
Ich nenne also als 4. Station nach der Prozession zum Heiligtum den Beginn der
Und durch und in ihm gewinne ich dann auch meine Kraft, Energie- und „Beweisquelle“, nun die
5. Station meines Seelenweges zu gehen.
Nämlich, dass ich, in Ihr beständig verankert und mit Ihr kommunizierend, diesen inneren Tanz auch als schöpferischen Liebestanz nach draußen bringe und bewusst mit anderen verwirkiche. Dass ich also mein erwachtes SchöpferBewusstsein, diesen SchöpferWeg auch mit ähnlich-anderen Dus in wechselseitig gewollten Seelen-Wachstumsbeziehungen und dem Gestalten von neuer Wirklichkeit lebe.
Es kann nicht überraschen, dass ich an dieser Stelle gewissermaßen das eine oder andere „Ruhebänkchen“ in Sinne einiger praktischer Erläuterungen als Aussicht auf Möglichkeiten anbiete: (und auch später im Blog erweitere):
Ich finde es besonders hilfreich, zu sehen, dass sich mindestens ab der 4. Station unser TiefenSelbst – zunächst im Wesentlichen formlos, also meistens nur vage gespürt – bemerkbar macht. Und dass es darauf ankommt, dieses vage Gespürte nach und nach zu inkarnieren, was bedeutet, ihm – vielleicht zuerst in hilflosen, ungenauen, dann immer treffenderen Gedanken oder Bildern – sprachlichen Ausdruck zu verleihen.
Wenn wir nämlich erkennen, dass zum Beispiel genau das als realer Seelen-Inkarnationsweg in allen Religionen und spirituellen Traditionen bis heute fehlt, weil sie in Zeiten entstanden sind, in denen das Wissen um das (kollektive) Unbewusste und ganz viel anderes Wissen, das wir heute haben, noch nicht zugänglich war, dann können wir auch das Vertrauen gewinnen, dass uns heute dadurch ein wesentlicher „Baustein“ zur Selbst-Seelenerkenntnis zur Verfügung steht, der uns auch tiefere Wahrheiten über uns selbst und die spirituellen Möglichkeiten eröffnet.
Und es wird von hier aus hoffentlich sehr viel verständlicher, wenn ich sage, dass der Weg zur Entdeckung dieser Dinge sowohl mit der Führung aus dem Unbewussten als auch als spirituell-seelischer Weg nur geht, wenn wir einmal das große Gesamtkonzept der von mir dargestellten Möglichkeiten erkannt haben. Also nur zumindest unter der Annahme (im Sinne einer vermuteten Möglichkeit), dass es unter den heutigen Gegebenheiten andere Möglichkeiten einer Gottesvorstellung und Verwirklichung unseres Seelenpotenzials geben könnte als in früheren Zeiten. Und dass es auch vielleicht möglich ist, das Bild von
In der alten Spiritualität und den Religionen ging es, nachdem die
Aus einer
Der
Wie ich dargestellt habe, ist dieser gesamte Weg also nicht, wie man es sich vielleicht denken möchte, ein linearer, sondern ein Serpentinen-artiger, spiralig-stufenförmiger. Auf ihm müssen wir unseren Teil beitragen, und zugleich ruft uns
Zwar führen viele Wege zu Ihr. Es sind allerdings auch viele Irr- und Umwege dabei. Ein Prüfstein dafür, dass wir auf einem richtigen Weg sind, ist, dass wir frei bleiben, nicht indoktriniert werden und es tatsächlich ein Pfad der Entprägung und Ich-Stärkung im Sinne zunehmender Autonomie ist.
Ich selbst habe die Arbeit des Focusing neben bioenergetisch orientierter Körperarbeit als besonders wirksam auf diesem meinem Weg kennengelernt, und sie begleitet mich nunmehr seit über dreißig Jahren auch weiterhin zu stets neuen Erfahrungen auf meinen spirituellen und persönlichen Wachstumswegen.
Noch ein kurzer Überblick über die weiteren Menüpunkte
Im Menüpunkt Heilen
wird es um die erste Station des Weges gehen.
Im Punkt LeibSein
um die zweite.
Im Punkt SelbstSeelenGespür
um die dritte Station der Heldenreise, eine Reise in die Schalen- oder spiraligen Schichten des Leibes bis in den Bereich, in dem sich Bewusstes und Unbewusstes treffen.
Im Punkt
geht es dann um die essenziellen Qualitäten von
Im Punkt SchöpferSpiritualität
schließlich erläutere ich erste Ansätze, um
Die Texte des Blogs sind als Umrankungen oder kleine Abstecher auf Nebenwege oder auch auf das eine oder andere Bänkchen mit schönen Ausblicken anzusehen. Der Blog wird meine jeweils aktuell neuen Texte enthalten. Das werden vorwiegend Texte sein, die die
Unter Werkzeuge findet zum einen alles zum Ansatz eines neuen spirituellen Paradigmas einen Platz, zum anderen auch alles, was für die Praxis dieses Weges besonders hilfreich sein kann.
Damit meine ich vor allem das von mir als wunderbare Transformations- und Schöpfermethode erkannte Focusing (von Eugene Gendlin), das ich ausführlicher darstellen werde und als wichtigsten Weg der aktiven Leibmeditation und grundlegend für den von mir visionierten Weg ansehe.
Da ich, wie schon gesagt, selbst seit inzwischen mehr als dreißig Jahren mit Focusing lebe und wirke, halte ich es neben der notwendigen Körperarbeit zum Abbau muskulär eingefleischter Prägungen für den weiblichkeitsorientierten Königsweg zu uns selbst, in die eigene Wesensquelle und für die beste Schöpfermethode, die ich kenne und die mit einem neuen prozesshaften Menschenbild, so wie ich es hier darstelle, übereinstimmt und im Kern einem inneren Yin-Yang-Tanz entspricht!
Anmerkung
1 Zum Unterschied von Psyche und Seele siehe unter diesem Menüpunkt den Text „Persönliches 2“, Anmerkung 1.
