LeibSein
Ich meine, dass nach allem bisher Gesagten klar geworden ist, dass ich, um die Leibphilosophin Annegret Stopczyk heranzuziehen, als Frau sage: „Nein danke, ich denke selber“! Und dass ich deshalb eine grundsätzlich eigene Ansicht dazu habe, wie wir als Menschen insgesamt, besonders aber wir Frauen, eine Ich-heile, selbstdurchwirkte, selbstbewusste und schöpferische Person werden können.
Diese meine Überzeugung besteht, im Unterschied etwa zu den meisten buddhistischen Ansichten einer eher rein geistig gedachten Erleuchtung oder christlichen sehr unkörperlichen Seelenvorstellungen, darin, dass erst der bewusste, willentliche Weg in den Leib die Grundlage und somit die Voraussetzung für die Heilung des Ichs, für echtes Selbstbewusstsein und vor allem für echtes Selbstvertrauen ist. Und es ist zugleich der Beginn der Verwirklichung unseres seelisch-göttlichen Potenzials.
Es mag sein, dass sich Männer, die meine Texte hoffentlich auch lesen, zuerst schwer damit tun, den gewohnten Herr-GOTT oder Geist von mir nicht mehr an die erste Stelle einer transzendentalen Hierarchie gesetzt zu finden. Und zumindest gerne einen für sie als Männer geschmeidigeren Zugang zu der von mit postulierten
Da muss ich sie aber leider enttäuschen. Denn, wie schon betont: Ich schreibe in erster Linie für Frauen. Und versuche gleichwohl, so viele rational nachvollziehbare Argumente wie möglich zu bringen, in der Hoffnung, schon dadurch auch für Männer einsehbar zu machen, dass die Aufkündigung des Patriarchats unumgänglich notwendig ist. Und sie hierin einen auch für sie möglichen Weg zu
Gerade die Erkenntnis, dass
Also vor allem über die Wiederherstellung der eigenen Leibganzheit, die notwendigerweise zumindest hinsichtlich unserer Verschiedengeschlechtlichkeit unterschiedlich ist. Die aber doch dieser Verschiedenheit angemessene Vorgehensweisen bereithält, das gesetzte Ziel der Seelenentfaltung und der
Wenn es uns aber schließlich gelingt, der Verwirklichung unseres wahren Selbst in unserer Mitte Raum zu geben, können wir erleben, dass diese dem Leib immanente göttliche Substanz eher weiblichen Charakter hat. Dass es eine eher feminin ausgerichtete Wirk- und Lebenskraft ist, die uns grundsätzlich trägt. Dass sie nicht nur voller Weisheit ist, sondern auch eine wirkliche feurige, ja geradezu vulkanische Kern-Kraft darstellt, die sich natürlich in vielen Fällen auch auf männliche Weise zu leben vermag und soll. Und indem wir auf diese Weise zu unserem lebendigen, liebevollen SchöpferwesenSein und in die Verwirklichung des uns gegebenen Potenzials erwachen, werden wir zu demjenigen Wesen, als das wir auch von der Schöpfung gemeint und gewollt sind.
