Flug
Durch die Luftatmendauf der göttlichen Spurin meinem Körperjenseitsvon Zeitim offenen Raum. Schöpferisch,wenn wir uns begegnen. Am Punktkreisendohne Wollenohne Tunfliegen wir gemeinsam über das All hin
Durch die Luftatmendauf der göttlichen Spurin meinem Körperjenseitsvon Zeitim offenen Raum. Schöpferisch,wenn wir uns begegnen. Am Punktkreisendohne Wollenohne Tunfliegen wir gemeinsam über das All hin
Schlüpf aus deiner Haut heraus,herein in mich,durch all meine Tore,bis an meine Quelle. Vereint erschaffen wir eine neue Welt.
Deine Berührungen brennen Torein meine Haut. Das Dunkle wird wachund drängt ans Licht.Liebe wird frei.
Seelenerwachen I Deiner Seele Schimmerhat mich aus meinem Schlaf geküsst, so dass ich nun für immervon ihrem Klange träumen müsst. Dein Daseinlässt mir Flügel wachsenbreit und sehnsuchtsvoll,so dass ich weit gespanntwerd fliegen können –so wie ich bin und werden soll. Dein Gong lässt sie nun weiter wachsen,sich frei schlängeln aus dem Schoß empor. Seelenerwachen II
Ich pflücke Deine Früchte von meinem Baum.Das Ich zerplatzt in Freudenfunken!Kein Schmerz mehr,der nicht süß ist,in Deiner Liebe.Laute zerbersten meine Hüllen.Ein Zittern, ein Vibrierenin einem weiten Raumbin ich ganzstillin Dir.
WildNatur I Leer werden,im Körper sein,frei. Leer und freivon allenPrägungen, Traditionen,Konventionen,Konzepten,von allemWissen. Ganz undich selbst sein.Ruhen in meinerWesensnatur undverbunden seinmit Gott. So lebeund liebe und schöpfe ich,jeden Tag neu. WildNatur II Lass mich reiten auf deinem felligen Rücken,den steilen Berg hinauf.Dort oben bin ich. Entzückt lach ich ins Feuer, und spür zutiefst,ich bin auch von
Wenn ich nachtsmit dirüber den Wassern fliege,bin ichfrei und geborgen und finde. Nur fliegenmuss ich –über den Wassernimmer wiederneu.
Einsam wandere ichdurchszerklüftete Land.Suche neue Wege,verwebe Berg und Tal. Sitzend,hoch aufmeinem Felsen,beobachte ichder Welten Spiel. Da höre ich ein Tönen,sehe ein Leuchten,fühle ein Lieben. Mit dem wachen Augeerkenne ichDich.
Schon frühhast du mich gerufen.Unerbittlich schleuderstDu mir jetztDeine Flammeentgegen.Lodernd stehe ich daund verbrenne meine zu enggewordenealte Haut.Nimm alles von mir,was mich noch hindert,um von Dir,Deiner Macht undDeiner Liebezu künden –in dieser verlorenenWelt.
Wo Du michin meiner dunklen Tiefeberührst,löse ich mich aufundwerde eins.Meine Seele wird weitund freiund fliegtnach Haus.