Im Zwielicht sitze ich,
pendle
hin und her.
Ich sitze
auf der Schwelle.
Schöpferin
bin ich.
Erwache
zur Stunde meiner Geburt,
immer wieder neu.
Schöpfe aus dem Meer,
die Schätze
wollen ans Land.
Wer kennt mich?
Lauscht mit mir
in die andere Welt,
schöpft Wirklichkeit
aus den eigenen Zellen?
In die Tiefe der Erde
tauche ich ein.
Entspannt und klar,
ruht mein Geist
in seinem Grunde.
Fremde Wesen
gesellen sich mir,
zeigen mir
wie sie sind.
Aus der Fülle des Seins,
schöpft der leere Geist,
wenn er auf
der Schwelle ruht.
Die Hecke ist dicht.
Nur wenn man
hoch auf ihr sitzt,
sieht man
das Ganze.
Fühlt es,
in der eigenen Mitte,
drängend
pocht es
ins Ohr.
Die Antennen
sind fein,
empfangen
ein Schwingen,
ein Rauschen
schwirrt herbei.
Botschaften aus der Ferne
sind nah.
Wollen den Gesang
der Schöpfung tönen.
Breit soll er klingen
über das alte Land.
Es befruchten
mit noch feuchtem Klang.
