Aus Ihrer Nacht
geboren
fühl ich mich
weit
für Dich.

Immer neu
erkoren
vernetz ich mich
mit Dir.

Keine Blume
duftet
entrückt mich so
wie Du.

Dem Alten
neu entsprungen
seh ich Dich
Sie im Du.

Wenn Du mich
geleitest
in des Herzens
Kammer
bin ich
still bei Ihr.

Hier
schwillst Du
in mir
erfüllst auch da
den wilden Ruf.

Mich lockend
formt die Blüte sich
zu Knospen
Dir entgegen
sehn ich mich.

Deine Arme
halten mich
in Dir
geborgen
fühl
ich mich.

Am Sternentor
klopfst Du an,
vereinend
entflammen
wir uns
dann.

Kennen
Verlangen
da still
in Ihr verweilend
kommen wir
bei uns an.

In ihrem Tief
zu Hause
sind wir
voller Gnade
ganz und gar
und ineinander da.

Ihr Hag
ist fein
beduftet
zart Wildes
treibt er aus
wir spüren uns
geluftet
sind voller Glück
bei uns zuhaus.

Ihr Blütenmeer
vernetzt uns
tieft uns
ergründend
beten wir Sie her.

Ihr Liebesmund
verkündet
der Weisheit
letzter Schluss.

So sind wir
in Ihr verbündet
zu einem
einzig süßen Kuss.

Mein Herz
entrückt
ström ich
zu Dir
nah will ich sein.

Mit meinen Händen
tastend
find ich Dich
ganz tief
im Seelenmeer.

Leise röten
sich die Wangen
wenn Du mich siehst –
siehst Sie in mir.

Gestillt in Ihr
bin ich
zufrieden erst
mit Dir in mir.

Ihr wilder Rosenhag
lockt uns
in Sie hinein.
Da geht unser Weg
breit in Sie ein.

Dort trinken wir
Sie
Ihre heiße Glut
verschenkt an uns
in Fülle
im wilden Flug.

Vertrau ich Ihr
kann ich mit Dir
Ihre Himmel
zu uns holen
Erden tief
all das in mir
bring ich
es Dir
auf weisen Sohlen.